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Die
Bewältigung der Angst ist sicher ein zentrales Thema insbesondere der
ersten großen Reisen, die jeder Mensch unternimmt. Dabei
lässt sich einiges festhalten:
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Am wenigsten
Risiko geht der Mensch ein, der seine eigenen vier Wände nicht verlässt.
Wer sich danach ausrichtet wird jedoch dieses Buch nicht erwerben und
schon deshalb ein weniger erfülltes Leben führen.
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Es ist nicht
riskanter auf Reise in Afrika zu sein, als sich in der Heimat im
Freien aufzuhalten.
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Überall auf
der Erde ist Kriminalität in großen Städten und deren näherer
Umgebung, zu befürchten, nicht jedoch auf dem flachen Land.
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Entlang großer
Hauptverbindungsstrecken ist das Risiko dem Touristennepp oder kleiner
Erpressungsmanöver örtlicher Autoritäten zum Opfer zu fallen
gegeben, nicht jedoch auf Nebenstrecken.
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Der gefährlichste
Teil einer Reise nach und durch Afrika ist die Anreise durch Südeuropa.
Unterwegs sind z.T. andere, ungewohnte Risiken zu erwarten, die eher
bewusst werden als die heimischen verdrängten Risiken.
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Die
Menschen, denen wir in Afrika begegnen sind herzlicher, fröhlicher
und hilfsbereiter als die Menschen in der Heimat, sie sind technisch
und administrativ weniger bewandert, aber Kriminalität ist bei ihnen
ebenso die große Ausnahme wie in Europa.
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Das Böse
liegt in uns selbst begründet z.B. bei Klaus Därr:
Wenn es mich auf großer Fahrt in Afrika am Steuer
langweilt und meine Beifahrerin einschläft, dann ist ein plötzliches
starkes Lenkmanöver unvermeidlich. Leider kann es dabei passieren, dass
meine Frau auf dem Beifahrersitz aufwacht. Zumeist hat sie sich den Kopf
am Türrahmen nicht angehauen.
Wenn meine Frau den Ellenbogen weit beim Fenster herausragen lässt und
die auch für Copiloten unerlässliche Aufmerksamkeit vermissen lässt, so
kommt es vor, dass sich die Piste stark verengt und ein Dornenstrauch an
ihrem Arm streift.
Wenn das Frischluftgebläse sehr lange nicht mehr benutzt wurde und droht
im Wüstenstaub zu ersticken, so muss ich gelegentlich alle Lüftungslamellen
nach rechts stellen und das Gebläse unvermutet auf "High"
drehen. Das Erstaunen meines Beifahrers geht dann im Husten unter.
Wenn meine Beifahrerin köstliches Wasser trinkt, so kann ein kurzes
antippen der Bremse mit folgendem Husten auf der Beifahrerseite den Genuss
mindern und an die höfliche Geste erinnern erst mir etwas anzubieten.
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