Aufruf an die Individualreisenden zur aktiven eigenen Vertretung ihrer
Belange,
gerichtet
an Individualreisende, Reisebuchverleger, Inhaber von
Reise - Websites und Reisejournalisten.
1)
Zweck des Aufrufs:
Es liegt in der
Natur des Individualreisenden, dass er keine Organisation,
Hausmacht oder Lobby hinter sich hat. Daraus folgt, dass
seine Probleme, berechtigten Interessen oder Wünsche
zumeist nicht wahrgenommen oder gar wirksam vertreten
werden. Zweck dieses Aufrufes ist es dem
Individualreisenden Zugang zu den Informationen und
Kontakten zu verschaffen, damit er seine eigenen und die
Interessen gleichgesinnter vertreten kann. Das Ziel soll
ohne Verfolgung finanzieller Interessen, individuell,
dezentral und durch die freiwillige Initiative von
Individualreisenden, Reisebuchverlegern, Inhaber von
Reise -WEB- Sites und Reisejournalisten angestrebt werden.
(In Zeiten des Internets und des LINUX - Betriebssystems
erscheint diese Organisationsform nicht mehr aussichtslos.)
2) Die
Erfahrung:
Nach fast 30
Jahren Erfahrung mit Individualreisen auf fünf
Kontinenten in über 80 Ländern ist mir klar, dass
Individualreisende keine Lobby haben. Gespräche mit
offiziellen Repräsentanten nationaler Touristenverbände
im Inland, örtlicher Tourismusvertretungen insbesondere
in Ländern der 3.Welt, Tourismusministern und
Botschaftern von Ländern der 3.Welt in Bonn zeigten ganz
klar, dass diese keine Vorstellung von den Problemen und
Wünschen der Individualreisenden haben. Sie wissen z.T.
nicht einmal welche Grenzstationen der Landgrenzen der
von ihnen vertretenen Länder geöffnet oder geschlossen
sind oder welche Probleme der Reisende dort hat. Ein
finanzielles Interesse haben die Vertretung deshalb nicht,
weil die Reisekasse der Individualreisenden nicht auf dem
Konto der Nationalbank oder der Touristikunternehmen
sichtbar wird. Dabei geben Individualreisende das Geld
dort aus wo es hingehört, im kleinen Restaurant, dem
kleinen Hotel oder der Privatunterkunft, der kleinen
Werkstatt im Bazar, also beim Volk, nicht den
Touristikzentren, von welchen ein Großteil der Devisen
wieder zurück in die Industriestaaten fließt.
3) Die Erde
ist für die Menschen da.
Ich glaube, dass
der Mensch ein natürliches Recht hat sich diese Erde
anzusehen, auch wenn er keiner Partei, Verein oder Firma
angehört und sich keiner Reiseorganisation anschließt.
Er hat das Recht auch dann, wenn er zwar für seinen
Unterhalt und Fortkommen aufkommen kann, aber weder in
Luxusrestaurants speist noch in Luxushotels logiert.
4) Aufruf an
die Profis:
4.1) Recherchieren
Sie die erforderlichen Dienstbezeichnungen,
Ansprechpartner, Postadressen, Faxnummern (und e-mail-
Adressen) der Institutionen in 6).
4.2) Übermitteln
Sie mir diese Daten per E- Mail an klaus@daerr.info
,
damit ich sie auf der Website www.klaus.daerr.info/aufruf.htm
der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung stellen kann.
4.2) Die
Reisebuchverleger sind aufgefordert eine Seite ihres
Werkes diesem Thema entsprechend meinem "Aufruf an
die Individualreisenden" zu widmen, dem Leser die
erforderlichen konkreten Vorschläge zum Handeln zu
machen und die erforderlichen Dienstbezeichnungen,
Ansprechpartner, Postadressen, Faxnummern (und e-mail-
Adressen) zu nennen.
4.3) Die
Betreiber von WEB- Seiten sind aufgefordert an geeigneter
Stelle ein entsprechenden Aufruf zu veröffentlichen. Das
kann durch einen eignen Text geschehen oder durch einen
Link zu der Website: www.klaus.daerr.info/aufruf.htm.
4.4)
Reisejournalisten sind aufgefordert am Ende von
geeigneten Artikeln diesen Aufruf in Kurzform
unterzubringen oder die Website zu benennen: www.klaus.daerr.info/aufruf.htm.
5) Aufruf an
die Individualreisenden:
Senden Sie ein
gleichlautendes Schreiben in der Geschäftssprache des
betreffenden Landes oder in Englisch in dem Sie Ihr Thema
darstellen. Schreiben Sie insbesondere dann, wenn es
Ihnen Ihre Fremdsprachenkenntnisse erlauben auch einen
komplizierten Sachverhalt darzustellen.
5.1) Wählen Sie
die Geschäftssprache des Ziellandes oder Englisch für
Ihren Brief, schreiben Sie sauber und so korrekt Sie können.
Der Brief soll kein diplomatisches oder literarisches
Meisterwerk sein, denn Sie schreiben als Privatperson.
5.2) Wählen Sie
eine höfliche, übliche Anrede, diplomatische Floskeln
sind nicht erforderlich.
5.3) Positiver
Einstieg in Ihr Schreiben, z.B. warum Sie so gerne in
dieses Land fahren wollten.
5.4) Objektive,
kurze, wahrheitsgemäße Darstellung des Problems oder
Verbesserungsvorschlages mit Nennung von "Ross und
Reiter", Ort und Zeit des Problems.
5.5) Positiver
Ausstieg aus dem Text, Sie schreiben Ihren Brief z.B.
weil sie wieder in dieses Land reisen möchten und es in
Zukunft als Reiseziel vorbehaltlos empfehlen können möchten.
5.6) Höflicher Schlusssatz.
5.7)
Unterschrift (keinesfalls anonym).
5.8) Ergänzen
Sie das Schreiben um einen "Verteiler", in dem
Sie auflisten an wen es gleichlautend geschickt wurde
oder gestalten Sie den Kopf des Schreibens so, dass das
schon dort ersichtlich wird.
6) Senden/Faxen
Sie dieses Schreiben gleichlautend an:
6.1) Den Außenminister
des betreffenden Landes im Ausland, denn er ist der
Vorgesetzte der Botschaft dieses Landes in Bonn/Berlin.
6.2) Den
Tourismusminister des betreffenden Landes im Ausland,
denn er ist der Vorgesetzte des Tourismusbüros seines
Landes in Deutschland. Er ist jedoch weniger einflussreich
als der Außenminister.
6.3) Das
Tourismusbüro des betreffenden Landes in Deutschland.
6.4) Den
deutschen Außenminister in Berlin, der es gar nicht zu
sehen bekommt, es aber bearbeiten lässt.
6.5) Den
Botschafter der betreffenden Landes in Berlin/Bonn, damit
er authentisch erfährt wie sein Land vom
Individualtouristen erlebt wird.
6.6) Die
Deutsche Botschaft im betreffenden Land, damit sie an
diesen Teil ihrer Aufgabe erinnert wird und ihre eigene
Intervention untermauern kann.
7) Woher
bekommen Sie die nötigen Adressen oder Fax- Nummern?
7.1) Ich
versuche eine entsprechende Datensammlung im Internet
aufzubauen und unter www.klaus.daerr.de/aufruf.htm zugänglich
zu machen. Wenn Sie einen systematischen Weg zur
Ermittlung der einen oder anderen Information kennen, so
lassen Sie mich das bitte wissen. Wenn Sie erfolgreich
Einzeldaten ermittelt haben, die in meinen Webseiten
noch nicht erscheinen oder falsch sind, so lassen Sie
mich das bitte wissen.
7.2) Außenministerium
des betreffenden Landes in dessen Hauptstadt.
Schwierig zu
ermitteln, dabei sind wir z.T. auf die Auskunft der Auswärtigen
Amtes in Berlin oder der Deutschen Botschaft im
betreffenden Land angewiesen. Das kann klemmen. Evtl. über
das Internet zu ermitteln. Bitte mir unbedingt das
Ergebnis mitteilen.
7.2)
Tourismusministerium des betreffenden Landes im
Ursprungsland.
Kann beim
Fremdenverkehrsbüro des betreffenden Landes oder einem
Reisebüro in Deutschland erfragt werden, die über das
"Länderbuch Auslandsreisen" genannt "Der
Blaue Fink", also ein umfangreiches, passendes
Nachschlagewerk verfügen.
7.3) Fremdenverkehrsamt im Ursprungsland im
Internet unter: http://www.reisetraeume.de/buchen/fvv/div-a-z.html.
7.4)
Fremdenverkehrsbüro des betreffenden Landes in
Deutschland.
Über die
Telefonauskunft zu erfragen, die Büros sitzen zumeist in
Frankfurt. Im Internet unter HG.SCHMITZ@gallileo.tng.oche.de
zu finden oder in einem Reisebüro zu erfragen, die über
"Der Blaue Fink" verfügen. Auch unter "Reisetraeume" sind sie zu finden.
7.5) Auswärtiges Amt in Bonn, Postf., D-11013
Berlin, Tel. 01888-17-0, Fax. 01888-17-3402, E-mail:
poststelle@auswaertiges-amt.de, Internet: www.auswaertiges-amt.de.
Richten Sie Ihr
Schreiben an die "Politische Abteilung LAND" (z.B.
Politische Abteilung Vatikanstaat).
7.6) Botschafter
des betreffenden Landes in Bonn/Berlin telefonisch oder
über das Internet beim Auswärtigen Amt zu ermitteln.
7.7) Deutsche
Botschaft im betreffenden Land:
Die Postadresse
ist einheitlich: Deutsche Botschaft in "Land",
Postfach 1500, D-53105 Bonn. Als Inlandsbrief frankieren,
der Brief wird als Diplomatenpost weitergeleitet.
8)
Verantwortungsvolles Handeln ist erforderlich.
Behalten Sie vor
Augen, dass der Individualreisende auch unterwegs mehr
Verantwortung trägt als der organisiert reisende Tourist.
Sind unsere Wünsche, Aufforderungen,
Verbesserungsvorschläge unrealistisch, überzogen,
unberechtigt oder gar unsere Behauptungen falsch, so
schaden wir der Sache enorm. Schreiben Sie im Selbstbewusstsein
des mündigen Bürgers eines demokratischen Staates,
zweifeln Sie aber nie die Integrität der angesprochenen
Personen und Institutionen an.
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